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SebastianERB.
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42.6
Laufen · Marathon

HAMBURG MARATHON2026

Mindgame gewonnen, mit Leistenschmerz ins Ziel

Hamburg · 26. April 2026

3:59:03
Gesamt-Zeit
7.359
Gesamtrang
15.523
Starter
Top 48%
Gesamtfeld
862
AK M40 / 1.455
Ergebnisliste
Inhalt · 6 Abschnitte
  • Vorabend
  • Rennverlauf
  • Hügel
  • Fazit
  • In Zahlen
  • Wissenswertes

Moin moin, Hambooorch!

Hamburg-Marathon, 40. Ausgabe, und ich mittendrin. Am Vortag Startnummer 5526 auf der Messe abgeholt, abends dann das klassische Outfit-Foto auf dem Hotelbett. Nur dass ich diesmal selbst drinlag. Ansage für den nächsten Morgen: „angenehme“ 7 °C. 42 Kilometer bei der Temperatur im Kreis durch Hamburg laufen? Lieben wir.

Hamburg Marathon 2026

Outfit-Check auf dem Hotelbett, diesmal mit Inhalt.

Grundlage mit Startnummer

Start unterm Heinrich-Hertz-Turm, blauer Himmel, verdammt viele Leute. Und die erste Hälfte lief richtig gut: Laut Zeitnahme lag ich bis Kilometer 20 konstant knapp unter oder um fünf Minuten pro Kilometer, Durchgang nach 1:39:02.

Dann plötzlich: Schmerz in der Leiste. Nicht so schlimm, dass ich aufhören musste. Aber deutlich genug, um jeden Kilometer danach neu verhandeln zu müssen. Was da eigentlich los war, wusste ich in dem Moment noch nicht. Dazu unten mehr.

Der zweite Halbmarathon war kein Race-Mode mehr. Eher Grundlage mit Startnummer. 🙈 Die Zeitnahme zeichnet das ziemlich genau nach: Von Kilometer 20 bis 25 noch 5:24 pro Kilometer, danach 6:17, dann 6:43 und zwischen Kilometer 35 und 40 schließlich 6:52. Erst kamen die 3:30-Pacemaker vorbei. Dann die 3:45er. Normalerweise wird's genau da laut im Kopf.

Aber genau da lag diesmal der eigentliche Marathon. Nicht im Pace halten, sondern darin, trotzdem weiterzumachen.

Hamburg Marathon 2026

Startbereich unterm Heinrich-Hertz-Turm: Hier ist noch alles im Rahmen.

Mindgame gewonnen. Medaille geholt. Hamburg gefinisht.

Sebastian

Hamburg ist flach? Von wegen.

Ach ja: Ich dachte wirklich, Hamburg sei flach. Wtf?! 😳 Meine Uhr hat am Ende rund 170 Höhenmeter gezählt. Mehr als im Herbst in München, wo es knapp 120 waren. Ein guter Teil davon gleich auf den ersten zehn Kilometern, mit dem höchsten Punkt bei rund 40 Metern, bevor es runter auf Meereshöhe ging. Und als Zugabe ging's auf dem letzten Kilometer nochmal hoch Richtung Ziel.

Was bleibt

Aber was für eine Stadt. Was für eine Stimmung. Die Menschen, der Start … einfach MEGA. Trotz 20 Kilometern mit Schmerzen mein bisher schönster Marathon. Nicht mein schnellster, aber einer, der hängen bleibt. 🏅

Spoiler: Die Leiste hat auch nach dem Rennen keine Ruhe gegeben, also bin ich zum Arzt. Diagnose: Leistenbruch. Das erklärt dann auch, warum die zweite Hälfte so zäh und so langsam wurde. Mit einem Leistenbruch läuft man halt keinen schnellen zweiten Halbmarathon. 🙈 Umso mehr freu ich mich, dass ich das Ding trotzdem ins Ziel gebracht habe.

Hamburg Marathon 2026

Danach Sonne tanken in Planten un Blomen. Mit Medaille, versteht sich.

Mein Rennen in Zahlen

  • Nettozeit: 3:59:03 (5:40 min/km)
  • Gesamt: Platz 7.359 von 15.523
  • Männer: Platz 6.027 von 11.109
  • Altersklasse M40: Platz 862 von 1.455
  • Erste Hälfte: 1:44:34
  • Zweite Hälfte: 2:14:29, Grundlage mit Startnummer eben
  • Langsamster Kilometer laut Uhr: 7:06, Kilometer 36
  • Höhenmeter laut Uhr: rund 170. In Hamburg.

Quellen: Ergebnisliste mika:timing, Strava

Hamburg Marathon 2026
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Wissenswertes zum Hamburg-Marathon 2026

  • 2026 war die 40. Ausgabe des Hamburg-Marathons; die Premiere fand 1986 mit rund 8.000 Teilnehmenden statt.
  • Rund 20.000 Läuferinnen und Läufer waren für den Marathon gemeldet, über das ganze Laufwochenende waren es rund 46.000 Aktive.
  • Laut Ergebnisliste kamen 15.523 Marathonis ins Ziel, davon 11.109 Männer und 4.414 Frauen.
  • Othmane El Goumri gewann in 2:04:24 Stunden, als erster Marokkaner in der Geschichte des Rennens und mit marokkanischem Landesrekord.
  • Samuel Fitwi wurde in 2:04:45 Zweiter. Das war der erste deutsche Podestplatz bei den Männern seit 27 Jahren.
  • Zehn Läufer blieben unter 2:06 Stunden. Der Streckenrekord von Amos Kipruto (2:03:46 aus 2025) hielt trotzdem.
  • Brillian Kipkoech (Kenia) siegte bei den Frauen in 2:17:05 und verbesserte den vier Jahre alten Streckenrekord von Yalemzerf Yehualaw (2:17:23) um 18 Sekunden.

Quellen: en.wikipedia.org, rrm.com, mika:timing

Tags
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